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<title>James Ellroy</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">James Ellroy</span></h1>
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<p><b>James Ellroy</b>, als <i>Lee Earle Ellroy</i> geboren (* <a href="4._M%C3%A4rz" title="4. März">4. März</a> <a href="1948" title="1948">1948</a> in <a href="Los_Angeles" title="Los Angeles">Los Angeles</a>) ist ein <a href="Vereinigte_Staaten" title="Vereinigte Staaten">US-amerikanischer</a> <a href="Schriftsteller" title="Schriftsteller">Schriftsteller</a>. Seine <a href="Kriminalroman" title="Kriminalroman">Kriminalromane</a> sind <a href="Bestseller" title="Bestseller">Bestseller</a>. Ellroy beschreibt mit Vorliebe die dunklen Seiten der amerikanischen Gesellschaft. Sein Werk zeichnet sich durch einen <a href="Lakonisch" title="Lakonisch">lakonischen</a> Sprachgestus, eine dichte Handlung und eine <a href="Pessimismus" title="Pessimismus">pessimistische</a> Weltsicht aus.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben">Leben</h2></div>
<p>Unbeständigkeit, ein Leben am Rand der Gesellschaft sowie tragische Ereignisse waren die vorherrschenden Momente in den ersten dreißig Lebensjahren des späteren Erfolgsschriftstellers. Ellroys Mutter, Jean Ellroy, war eine ehemalige <a href="Gesundheits-_und_Krankenpfleger" title="Gesundheits- und Krankenpfleger">Krankenschwester</a>, die ursprünglich aus <a href="Wisconsin" title="Wisconsin">Wisconsin</a> stammte und später nach Los Angeles gezogen war. Ellroys Vater, Armand Ellroy, hatte in den späten 1940ern kurzzeitig für die Filmschauspielerin <a href="Rita_Hayworth" title="Rita Hayworth">Rita Hayworth</a> gearbeitet und schlug sich mit <a href="Buchmacher" title="Buchmacher">Buchmacherjobs</a> und anderen Gelegenheitsarbeiten durch. 1954 ließen sich die Eltern scheiden. Das <a href="Elterliche_Sorge_(Deutschland)" title="Elterliche Sorge (Deutschland)">Sorgerecht</a> erhielt die Mutter, die nach der <a href="Scheidung" title="Scheidung">Scheidung</a> wieder ihren Geburtsnamen Hilliker annahm. Der junge James pendelte in den Folgejahren zwischen <a href="El_Monte_(Kalifornien)" title="El Monte (Kalifornien)">El Monte</a>, dem neuen Wohnsitz der Mutter, und dem Wohnsitz des Vaters in der Innenstadt von Los Angeles hin und her. Am 22. Juni 1958 fiel die Mutter einem Sexualverbrechen zum Opfer – ein Mordfall, der nie aufgeklärt wurde. Nach eigener Aussage erlebte Ellroy als Zehnjähriger den gewaltsamen Tod seiner Mutter zunächst eher als Befreiung. Die Folgejahre verbrachte er bei seinem Vater und erlebte dessen sozialen Abstieg mit. Zudem hatte Armand Ellroy zunehmend mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen.<sup id="cite_ref-kaliber_1-0" class="reference"><a href="#cite_note-kaliber-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Als Jugendlicher las Ellroy zunehmend <a href="Kriminalroman" title="Kriminalroman">Kriminalromane</a> sowie True-Crime-Reportagen – unter anderem Werke von <a href="Mickey_Spillane" title="Mickey Spillane">Mickey Spillane</a>, <a href="Raymond_Chandler" title="Raymond Chandler">Raymond Chandler</a>, <a href="Ross_Macdonald" title="Ross Macdonald">Ross Macdonald</a> und <a href="Joseph_Wambaugh" title="Joseph Wambaugh">Joseph Wambaugh</a>. Obsessive Züge gewann im Lauf der Jahre die Beschäftigung mit einem spektakulären Sexualverbrechen aus dem Jahr 1948 – dem als Schwarze-Dahlie-Fall bekanntgewordenen Mord an der Nachwuchsschauspielerin <a href="Elizabeth_Short" title="Elizabeth Short">Elizabeth Short</a>. Nach einem kurzen Zwischenspiel bei der <a href="United_States_Navy" title="United States Navy">US Navy</a> 1965 und dem Tod des Vaters geriet James Ellroy mehr und mehr auf die schiefe Bahn. Die folgenden zehn Jahre waren gekennzeichnet von <a href="Obdachlosigkeit" title="Obdachlosigkeit">Obdachlosigkeit</a>, <a href="Kriminalit%C3%A4t" title="Kriminalität">kleinkriminellen</a> Delikten, provozierenden Aktionen mit <a href="Rassismus" title="Rassismus">rassistischen</a> und <a href="Judenfeindlichkeit" class="mw-redirect" title="Judenfeindlichkeit">antisemitischen</a> Sprüchen, <a href="Alkoholkrankheit" title="Alkoholkrankheit">Alkohol-</a> und <a href="Abh%C3%A4ngigkeitssyndrom_durch_psychotrope_Substanzen" class="mw-redirect" title="Abhängigkeitssyndrom durch psychotrope Substanzen">Drogenabhängigkeit</a> sowie kürzeren <a href="Haft" title="Haft">Haftaufenthalten</a>. Als weitere Komponente hinzu kamen <a href="Voyeurismus" title="Voyeurismus">voyeuristische</a> Aktionen – vor allem in Form von <a href="Einbruch" title="Einbruch">Wohnungseinbrüchen</a>, bei denen das Sich-Ausbreiten in der Privatsphäre von Frauen, die er zuvor beobachtet hatte, im Vordergrund stand.<sup id="cite_ref-kaliber_1-1" class="reference"><a href="#cite_note-kaliber-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Ellroy_als_Schriftsteller">Ellroy als Schriftsteller</h3></div>
<p><a href="Droge" title="Droge">Drogen</a>, <a href="Alkoholisches_Getr%C3%A4nk" class="mw-redirect" title="Alkoholisches Getränk">Alkohol</a> sowie das Leben auf der Straße forderten im Lauf der Zeit ihren Tribut. 1975 wurde Ellroy in ein Krankenhaus eingeliefert aufgrund akuter schwerer <a href="Psychose" title="Psychose">Psychose</a>. Ein <a href="Abszess" title="Abszess">Lungenabszess</a>, verursacht durch jahrelanges Inhalieren mittels medikamentengetränkter Wattebäuschchen, hätte – nach Eigenaussage – 1977 fast zu seinem Tod geführt. Im Anschluss an dieses Ereignis änderte Ellroy sein Leben von Grund auf. Er hörte mit dem Trinken auf, besuchte Meetings der <a href="Anonyme_Alkoholiker" title="Anonyme Alkoholiker">Anonymen Alkoholiker</a> und bestritt seinen Lebensunterhalt als <a href="Caddie" title="Caddie">Caddy</a> auf <a href="Golfplatz" title="Golfplatz">Golfplätzen</a>. Daneben begann er mit dem Schreiben seines ersten Romans. <i>Browns Requiem</i> (deutscher Titel: <i>Browns Grabgesang),</i> eine Hardboiled-Geschichte, die in der weißen <a href="Unterklasse_(Soziologie)" title="Unterklasse (Soziologie)">Unterklasse</a> <a href="S%C3%BCdkalifornien" title="Südkalifornien">Südkaliforniens</a> angesiedelt ist, beschreibt den Rachefeldzug eines ehemaligen Polizisten, der als Auto-Beschlagnahmer (amerikanische Bezeichnung: Repo Man) sowie <a href="Detektiv" title="Detektiv">Privatdetektiv</a> seinen Lebensunterhalt verdient und – mehr oder weniger zufällig – in eine Geschichte aus <a href="Brandstiftung" title="Brandstiftung">Brandstiftung</a>, <a href="Sozialversicherung" title="Sozialversicherung">Sozialversicherungsbetrug</a> und <a href="Korruption" title="Korruption">Polizeikorruption</a> gerät.<sup id="cite_ref-kaliber_1-2" class="reference"><a href="#cite_note-kaliber-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mit seinem zweiten Roman, <i>Clandestine</i> (deutscher Titel: <i>Heimlich)</i>, lieferte Ellroy erstmals ein Szenario, das auch in weiteren Romanen wieder auftauchte: die Geschichte eines sex- und karriereversessenen Polizei-Officers, der im Amerika der 1950er Jahre auf die Spur eines psychopathischen Frauenmörders gerät, die Jagd auf selbigen als Mittel zur Beförderung seiner Karriere angeht und den Täter erst nach Jahren voller Irrtümer und persönlicher Rückschläge zur Strecke bringen kann. Der Klappentext der deutschen Erstausgabe, die das Buch als „<a href="Underground_(Kultur)" title="Underground (Kultur)">Underground</a>-Krimi“ ankündigte, charakterisierte <i>Heimlich</i> als „einen Thriller über Entwurzelung und Schuld und einen Albtraum im Amerika der fünfziger Jahre – erzählt aus der Sicht der Achtziger“.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ebenso wie die beiden Erstlinge waren auch die vier Anschlussromane – die drei Titel der sogenannten Lloyd-Hopkins-Trilogie (deutsche Titel: <i>Blut auf dem Mond</i>, <i>In der Tiefe der Nacht</i> und <i>Hügel der Selbstmörder</i>) sowie der Standalone-Thriller <i>Silent Terror</i> (deutsch: <i>Stiller Schrecken</i>) aus dem Jahr 1986 – kommerziell wenig ergiebig. Ein Leben von Bucherträgen war vorerst nicht möglich. Bis zum Erscheinen von <i>Die schwarze Dahlie</i> 1987 arbeitete Ellroy, der nach dem Erscheinen von <i>Browns Grabgesang</i> ins Umland der <a href="Ostk%C3%BCste_der_Vereinigten_Staaten" title="Ostküste der Vereinigten Staaten">Ostküsten</a>-Metropole <a href="New_York_City" title="New York City">New York</a> umgezogen war, weiterhin als Caddy auf Golfplätzen. Auch im Hinblick auf den Faktor Kontinuität beschrieb Ellroy die Vertragskonditionen der ersten Jahre als eher unbefriedigend. Ähnliches galt für den Aspekt der kreativen Freiheit beziehungsweise seine Alleinstellungsmerkmale als Autor. So sah er sich beispielsweise genötigt, an den Lloyd-Hopkins-Romanen – einer in der dritten Person geschriebenen Polizeiofficer-Killer-Reihe, die sich erzähltechnisch unter anderem durch harte Perspektivwechsel auszeichnete – mehrmals Änderungen vorzunehmen. Grund, aus Ellroys Sicht: seine zu große Entfernung vom Krimi-Mainstream sowie, auf Verlagsseite, Probleme, seine Bücher in gängige „Schubladen“ einzusortieren.<sup id="cite_ref-kaliber_1-3" class="reference"><a href="#cite_note-kaliber-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der 1987 erschienene Roman <i>The Black Dahlia</i> brachte sowohl kommerziell als auch in Bezug auf Bekanntheitsgrad und Bedeutung Ellroys als Thrillerautor den entscheidenden Durchbruch. Insbesondere in <a href="Deutschland" title="Deutschland">Deutschland</a> und <a href="Frankreich" title="Frankreich">Frankreich</a> avancierte Ellroy zum neuen „Shooting Star“ der US-amerikanischen <a href="Hardboiled_detective" class="mw-redirect" title="Hardboiled detective">Hardboiled Novel</a>. Bis 1992 folgten drei weitere Bücher des sogenannten LA-Quartetts: <i>The Big Nowhere</i>, <i>L. A. Confidential</i> und <i>White Jazz</i> (deutsche Titel: <i>Blutschatten</i>, <i>Stadt der Teufel</i> und <i>White Jazz</i>). Alle vier Romane thematisieren die dunkle Seite der Geschichte von Los Angeles während der 1940er und 1950er Jahre. Trotz der überdurchschnittlich hohen Komplexität und Figuren-Dichte avancierten alle vier Romane des Quartetts zu Erfolgen. Seitens der Kritik wurde ihr schonungsloser, nihilistischer Blick auf die Nachtseite des amerikanischen Traums als großes Verdienst des Autors gewertet. <i><a href="L.A._Confidential_(Film)" title="L.A. Confidential (Film)">L. A. Confidential</a>,</i> mit <a href="Kevin_Spacey" title="Kevin Spacey">Kevin Spacey</a>, <a href="Russell_Crowe" title="Russell Crowe">Russell Crowe</a> und <a href="Kim_Basinger" title="Kim Basinger">Kim Basinger</a> in den Hauptrollen, wurde darüber hinaus auch als Film ein veritabler Erfolg. Ellroy, der Jahre zuvor noch die Absicht bekundet hatte, der größte Kriminalschriftsteller aller Zeiten zu werden, erklärte nach dem Abschluss des L.-A.-Quartetts, er habe mit diesem Genre abgeschlossen und wolle in Zukunft nie mehr ein Buch schreiben, das als <a href="Kriminalroman" title="Kriminalroman">Kriminalroman</a> oder <a href="Thriller" title="Thriller">Thriller</a> klassifizierbar sei. Stattdessen wolle er sich nunmehr auf Stoffe mit historischen Themen verlegen.<sup id="cite_ref-kaliber_1-4" class="reference"><a href="#cite_note-kaliber-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ein großes, sich bis ins neue Jahrtausend hineinziehendes Projekt wurde eine Dreierabfolge von historischen Romanen, welche die US-amerikanische Geschichte der 1950er, 1960er und 1970er Jahre als Handlungsterrain sex- und machtgesteuerter Machos, <a href="Mobster" title="Mobster">Mobster</a> und Polit-Gangster darstellt. Kennzeichnend für die drei Romane <i>Ein amerikanischer Thriller</i>, <i>Ein amerikanischer Albtraum</i> und <i>Blut will fließen</i> waren ein umfassendes, mehrere Jahre umfassendes Handlungsszenario mit Handlungsfiguren in dreistelliger Anzahl und die Mischung realer und fiktiver Ereignisse. <i>Ein amerikanischer Thriller</i> thematisiert eröffnend die Jahre, die der Ermordung <a href="John_F._Kennedy" title="John F. Kennedy">John F. Kennedys</a> vorausgingen, <i>Blut will fließen</i> als Abschlusswerk der Trilogie unter anderem die Unterwanderung linker Gruppen und der <a href="Black_Panther_Party" title="Black Panther Party">Black Panther Party</a> seitens des <a href="Federal_Bureau_of_Investigation" title="Federal Bureau of Investigation">FBI</a> in den 1970er Jahren sowie die Präsidentschaftskandidatur des <a href="Republikanische_Partei" title="Republikanische Partei">Republikaners</a> <a href="Richard_Nixon" title="Richard Nixon">Richard Nixon</a> bis hin zur <a href="Watergate-Aff%C3%A4re" title="Watergate-Affäre">Watergate-Affäre</a>. Daneben eine collagenhafte, <a href="Stakkato" class="mw-redirect" title="Stakkato">stakkatoartige</a> Form der Darstellung mit abrupten, kurzen, zum Teil unvollständigen Sätzen. Kommerziell waren auch die Titel der sogenannten „Unterwelt-Trilogie“ oder „amerikanischen Trilogie“ recht erfolgreich. In zahlreichen Rezensionen wurde der zur Schau gestellte <a href="Nihilismus" title="Nihilismus">Nihilismus</a> des Autors allerdings auch mit kritischen Tönen bedacht – ebenso die Komplexität des Handlungsrahmens, der die Leser tendenziell überfordere.<sup id="cite_ref-kaliber_1-5" class="reference"><a href="#cite_note-kaliber-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-goettin_4-0" class="reference"><a href="#cite_note-goettin-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<p>Über die aufgeführten Titel hinaus erschienen von James Ellroy mehrere Bücher mit Erzählungen und Kurzgeschichten. 1996 erschien mit <i>My Dark Places</i> (deutsch: <i>Die Rothaarige</i>) ein weiterer vielbeachteter Titel. Die Information, dass ein Journalist beabsichtigte, die Geschichte von Ellroys ermordeter Mutter erneut auszugraben, hatte den Schriftsteller 1994 dazu veranlasst, eigene Vor-Ort-Recherchen in Angriff zu nehmen. Zusammen mit dem pensionierten Polizisten Bill Stoner trug Ellroy neue Unterlagen, Zeugenaussagen, Fakten und Indizien zusammen. Zwar war – wie er 2010 in <i>The Hilliker Curse</i> selbstkritisch bekannte – die Chance, den Täter nach dreißig Jahren ausfindig zu machen, denkbar gering. Mit den als Mischung aus <a href="Autobiografie" title="Autobiografie">Autobiografie</a> und <a href="Reportage" title="Reportage">Reportage</a> präsentierten Ergebnissen lieferte Ellroy nicht nur eine Verbrechensdokumentation in eigener Sache. <i>Die Rothaarige</i> war darüber hinaus auch ein Versuch, postum seiner Mutter Gerechtigkeit und Würde angedeihen zu lassen. In einem Interview äußerte er sich über seine Motive, die Geschichte seiner Mutter in dieser Form aufzugreifen, wie folgt: „In den 70ern war ich ein Mann, der trank, Drogen nahm und rumhurte. Sie war eine Frau, die das gleiche in den 50ern machte. Ich hatte merkwürdige sexuelle Neigungen. Sie nicht. Ich war in einem alarmierenden gesundheitlichen Zustand, was mich dazu antrieb, wieder solide zu werden. Auch sie hätte so einen Wandel in ihrem Leben vollziehen können, wäre sie nicht dem Scheißkerl begegnet, der sie getötet hat.“<sup id="cite_ref-kaliber_1-6" class="reference"><a href="#cite_note-kaliber-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Selbstreflexive, zum Teil selbstkritische Gedanken standen auch im Mittelpunkt der autobiografischen Abhandlung <i>The Hilliker Curse</i> (deutscher Titel: <i>Der Hilliker-Fluch</i>) aus dem Jahr 2010. In ihr lässt Ellroy erneut sein Leben revue passieren und reflektiert sein – stark vom Tod seiner Mutter sowie der obsessiven Beschäftigung mit dem ähnlich gelagerten Schwarze-Dahlie-Fall geprägtes – Verhältnis zu Frauen.<sup id="cite_ref-goettin_4-1" class="reference"><a href="#cite_note-goettin-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Verfilmungen">Verfilmungen</h3></div>
<p>Eine Reihe von Ellroy-Stoffen wurde im Lauf der Jahre verfilmt. Die bekannteste Verfilmung ist bis heute <i><a href="L.A._Confidential_(Film)" title="L.A. Confidential (Film)">L. A. Confidential</a></i> – eine Umsetzung, die sowohl von der Kritik als auch vom Publikum positiv aufgenommen wurde. Im Unterschied dazu wurde <a href="Brian_De_Palma" title="Brian De Palma">Brian De Palmas</a> Adaption des <i><a href="The_Black_Dahlia" title="The Black Dahlia">Black-Dahlia</a></i>-Stoffes stark widersprüchlich gewertet und von Teilen der Kritik als zu artifiziell kritisiert. Weitere Verfilmungen sind <i><a href="Der_Cop" title="Der Cop">Der Cop</a></i> (mit <a href="James_Woods" title="James Woods">James Woods</a> in der Hauptrolle) und die Kurzgeschichten-Verfilmung <i><a href="Dark_Blue_(Film)" title="Dark Blue (Film)">Dark Blue</a></i> (mit <a href="Kurt_Russell" title="Kurt Russell">Kurt Russell</a>, <a href="Michael_Michele" title="Michael Michele">Michael Michele</a> und <a href="Ving_Rhames" title="Ving Rhames">Ving Rhames</a>) – eine Geschichte, die eine korrupte Einheit des <a href="Los_Angeles_Police_Department" title="Los Angeles Police Department">LAPD</a> vor dem Hintergrund der Unruhen in Los Angeles nach dem <a href="Rodney_King" title="Rodney King">Rodney-King</a>-Urteil 1992 in Szene setzt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Positionen">Positionen</h3></div>
<p>Ungeachtet der Sozialkritik, die oftmals in seine Werke hineininterpretiert wird, setzt sich James Ellroy selbst gern als stark von <a href="Christentum" title="Christentum">christlichen</a> Werten geprägter <a href="Konservatismus" title="Konservatismus">Konservativer</a> in Szene – zumindest, was kulturelle und moralische Fragen anbelangt.<sup id="cite_ref-welt-140725077_5-0" class="reference"><a href="#cite_note-welt-140725077-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Experimente der <a href="Hippie" title="Hippie">Hippie</a>- und <a href="68er-Bewegung" title="68er-Bewegung">68er</a>-Ära charakterisierte er wiederholt als fehlgeleitet und illusionär – eine Sichtweise, die er auch in seinen Romanen zum Ausdruck bringt. Flankiert wird die oft schroff wirkende Ablehnung der 68er-Populärkultur von einer Vorliebe für <a href="Klassische_Musik" title="Klassische Musik">klassische Musik</a>, insbesondere die Werke von <a href="Ludwig_van_Beethoven" title="Ludwig van Beethoven">Ludwig van Beethoven</a>. In einem Interview mit <i>Die Welt</i> sagte er im Mai 2015: „Ich hasse Rockmusik […] Wenn es zwei große Bewegungen gibt, die ich Gott sei Dank in meinem Leben auslassen durfte, dann waren es die Linke und Rock ’n’ Roll. […] Ich war nie ein Teil der Gegenkultur.“<sup id="cite_ref-welt-140725077_5-1" class="reference"><a href="#cite_note-welt-140725077-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Darüber hinaus räumte er in Interviews ein, dem Konservatismus eines <a href="George_W._Bush" title="George W. Bush">George W. Bush</a> nichts abgewinnen zu können, und deutete anlässlich der Präsidentenwahl 2008 an, eher zur Seite des <a href="Demokratische_Partei_(Vereinigte_Staaten)" title="Demokratische Partei (Vereinigte Staaten)">demokratischen</a> Herausforderers <a href="Barack_Obama" title="Barack Obama">Barack Obama</a> zu tendieren. In Frauenfragen betonte er mehrmals seine Sympathie für die <a href="Feminismus" title="Feminismus">feministischen</a> Grundanliegen <a href="Frauenbewegung" title="Frauenbewegung">Frauenemanzipation</a> und <a href="Gleichberechtigung" title="Gleichberechtigung">Gleichberechtigung</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Privates">Privates</h3></div>
<p>1991 heiratete James Ellroy in zweiter Ehe die <a href="Literaturkritik" title="Literaturkritik">Literaturkritikerin</a> Helen Knode. Vier Jahre später zog das Paar nach Mission Hills, einem Vorort in der Nähe von <a href="Kansas_City_(Missouri)" title="Kansas City (Missouri)">Kansas City</a>.
Ab 2005 lebten Ellroy und Knode getrennt.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Seit einigen Jahren lebt er wieder mit seiner Exfrau Helen zusammen. Für sie ist er nach Colorado gezogen.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Pressestimmen">Pressestimmen</h2></div>
<ul><li><a href="S%C3%BCddeutsche_Zeitung" title="Süddeutsche Zeitung">Süddeutsche Zeitung</a>: <i>Ellroy ist der wohl wahnsinnigste unter den lebenden Dichtern und Triebtätern der amerikanischen Literatur.</i></li>
<li><a href="Die_Zeit" title="Die Zeit">ZEITmagazin</a>: <i>Er schreibt die blutigsten Krimis Amerikas.</i></li>
<li>Bücherjournal: <i>Anarchisch kaputt, sexbesessen und mit einem unheimlichen Gespür für alles Pathologische, Zerstörerische … Aus seinen Büchern weht der Wind des Bösen.</i></li>
<li><a href="Der_Spiegel" title="Der Spiegel">Der Spiegel</a>: <i>Ellroy ist der wichtigste zeitgenössische Kriminalautor.</i></li>
<li><a href="Rolling_Stone" title="Rolling Stone">Rolling Stone</a>: <i>Er begab sich mit <a href="Ein_amerikanischer_Thriller" title="Ein amerikanischer Thriller">Ein amerikanischer Thriller</a> auf eine große Bühne, die der Politik. Statt Krimis eine Trilogie historischer Romane. Klingt aus heutiger Sicht konsequent. Doch 1995 war das – bezogen auf Karriere und Selbsteinschätzung – wie Russisches Roulette. Er drehte die Trommel. Drückte ab. Klick. Dann noch mal, diesmal nicht für die Exekution, das Schreiben der ersten Parts, sondern für die Resonanz bei der Kritik, die Genreverräter gerne verreißt bzw. Neuankömmlinge von Ellroys Kaliber nicht gerade mit Gimlets begrüßt. Klick. Blieben noch vier Kammern, eine geladen. Als nächstes die Publikumsresonanz: Klick.</i></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Werke">Werke</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Lloyd-Hopkins-Reihe">Lloyd-Hopkins-Reihe</h3></div>
<ul><li><i>Blut auf dem Mond</i> (OT: <i>Blood on the Moon</i>); 1984</li>
<li><i>In der Tiefe der Nacht</i> (OT: <i>Because the Night</i>); 1984</li>
<li><i><a href="H%C3%BCgel_der_Selbstm%C3%B6rder" title="Hügel der Selbstmörder">Hügel der Selbstmörder</a></i> (OT; <i>Suicide Hill</i>); 1986</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="L.A.-_Quartett_(Tetralogie)"><span id="L.A.-_Quartett_.28Tetralogie.29"></span>L.A.- Quartett (Tetralogie)</h3></div>
<ul><li><i><a href="Die_schwarze_Dahlie_(Roman)" title="Die schwarze Dahlie (Roman)">Die schwarze Dahlie</a></i> (OT: <i>The Black Dahlia</i>); 1987</li>
<li><i>Blutschatten</i> (OT: <i>The Big Nowhere</i>); 1988</li>
<li><i><a href="Stadt_der_Teufel" title="Stadt der Teufel">Stadt der Teufel</a></i> (OT: <i>L. A. Confidential</i>); 1990</li>
<li><i>White Jazz</i> (OT: <i>White Jazz</i>); 1992</li></ul>

<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Underworld_USA_(Trilogie)"><span id="Underworld_USA_.28Trilogie.29"></span>Underworld USA (Trilogie)</h3></div>
<ul><li><i><a href="Ein_amerikanischer_Thriller" title="Ein amerikanischer Thriller">Ein amerikanischer Thriller</a></i> (OT: <i>American Tabloid</i>); 1995</li>
<li><i><a href="Ein_amerikanischer_Albtraum" title="Ein amerikanischer Albtraum">Ein amerikanischer Albtraum</a></i> (OT: <i>The Cold Six Thousand</i>); 2001</li>
<li><i><a href="Blut_will_flie%C3%9Fen" title="Blut will fließen">Blut will fließen</a></i> (OT: <i>Blood’s a Rover</i>); 2009</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Das_zweite_L.A.-Quartett">Das zweite L.A.-Quartett</h3></div>
<ul><li><i>Perfidia</i> (OT: <i>Perfidia</i>); 2014<sup id="cite_ref-welt-138093349_8-0" class="reference"><a href="#cite_note-welt-138093349-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li><i>Jener Sturm</i> (OT: <i>This Storm)</i>; 2019</li>
<li><i>Die Bezauberer</i> (OT: The Enchanters); 2023</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Sonstige">Sonstige</h3></div>
<ul><li><i>Browns Grabgesang</i> (OT: <i>Brown’s Requiem</i>); 1981</li>
<li><i>Heimlich</i> (OT: <i>Clandestine),</i> 1982</li>
<li><i>Stiller Schrecken</i> (OT: <i>Silent Terror</i>); 1986</li>
<li><i>Dick Contino’s Blues and Other Stories.</i> Erzählungen. 1994 (nicht in deutscher Sprache vorliegend)</li>
<li><i>Die Rothaarige</i> (OT: <i>My Dark Places</i>); 1997</li>
<li><i>Crime Wave. Auf der Nachtseite von L. A.</i> Erzählungen (OT: <i>Crime Wave</i>); 1999</li>
<li><i>Hollywood. Nachtstücke.</i> Erzählungen (OT: <i>Hollywood Nocturnes</i>); 2000</li>
<li><i>Endstation Leichenschauhaus.</i> Erzählungen (OT: <i>Destination: Morgue!</i>); 2004</li>
<li><i>Der Hilliker-Fluch</i> (OT: <i>The Hilliker Curse</i>); 2010</li>
<li><i>Allgemeine Panik</i> (OT: <i>Widespread Panic</i>); 2021</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Verfilmungen_2">Verfilmungen</h2></div>
<ul><li>1985: <a href="Der_Cop" title="Der Cop">Der Cop</a> (Vorlage <i>Blut auf dem Mond</i>)</li>
<li>1997: <a href="L.A._Confidential_(Film)" title="L.A. Confidential (Film)">L.A. Confidential</a> (Vorlage <i>Stadt der Teufel</i>)</li>
<li>1998: Brown’s Requiem</li>
<li>2002: <a href="Dark_Blue_(Film)" title="Dark Blue (Film)">Dark Blue</a> (Story)</li>
<li>2006: <a href="The_Black_Dahlia" title="The Black Dahlia">The Black Dahlia</a> (Vorlage <i>Die schwarze Dahlie</i>)</li>
<li>2008: <a href="Street_Kings" title="Street Kings">Street Kings</a> (Drehbuch)</li>
<li>2011: <a href="Rampart_%E2%80%93_Cop_au%C3%9Fer_Kontrolle" title="Rampart – Cop außer Kontrolle">Rampart – Cop außer Kontrolle</a> (Drehbuch)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Hörspiele"><span id="H.C3.B6rspiele"></span>Hörspiele</h2></div>
<ul><li><i>Die schwarze Dahlie</i> (WDR 1996, Regie: Walter Adler)</li>
<li><i>Die Rothaarige</i> (NDR/SWR 1998, Regie: <a href="Leonhard_Koppelmann" title="Leonhard Koppelmann">Leonhard Koppelmann</a>)</li>
<li><i>Blut auf dem Monde</i> (SWR 2000, Regie: Norbert Schaeffer)</li>
<li><i>In der Tiefe der Nacht</i> (SWR 2001, Regie: Norbert Schaeffer)</li>
<li><i>Hügel der Selbstmörder</i> (SWR 2001, Regie: Norbert Schaeffer)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Auszeichnungen">Auszeichnungen</h2></div>
<ul><li>1989: <a href="Deutscher_Krimipreis" title="Deutscher Krimipreis">Deutscher Krimi Preis</a> (Kategorie International, Platz 1) für <i>Die schwarze Dahlie</i></li>
<li>1990: Deutscher Krimi Preis (Kategorie International, Platz 2) für <i>Blutschatten</i> und <i>Stiller Schrecken</i></li>
<li>1990: <a href="Prix_Myst%C3%A8re_de_la_critique" title="Prix Mystère de la critique">Prix Mystère de la critique</a> für <i>Le Grand nulle part</i> (<i>Blutschatten</i>)</li>
<li>1992: Deutscher Krimi Preis (Kategorie International, Platz 1) für <i>Stadt der Teufel</i></li>
<li>1997: Deutscher Krimi Preis (Kategorie International, Platz 2) für <i>Ein amerikanischer Thriller</i></li>
<li>1997: <a href="Maltese_Falcon_Award" title="Maltese Falcon Award">Maltese Falcon Award</a> für <i>White Jazz</i></li>
<li>1998: Deutscher Krimi Preis (Kategorie International, Platz 3) für <i>Die Rothaarige</i></li>
<li>2011: Krimi des Jahres 2010 (Platz 5) in der <a href="Krimibestenliste" title="Krimibestenliste">KrimiWelt-Bestenliste</a> für <i>Blut will fließen</i></li>
<li>2015 <a href="Edgar_Allan_Poe_Award#Auszeichnung_für_das_Lebenswerk_–_Grand_Master_Award" title="Edgar Allan Poe Award">Grand Master Award</a>, die höchste Auszeichnung der <a href="Mystery_Writers_of_America" title="Mystery Writers of America">Mystery Writers of America</a> (MWA) für besondere Leistungen im Krimi-Genre bei gleichbleibend hoher schriftstellerischer Qualität</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Steven Powell: <i>Love me fierce in danger&nbsp;: the life of James Ellroy</i>, New York&nbsp;: Bloomsbury Academic, 2023, ISBN 978-1-5013-6731-1</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:James_Ellroy?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: James Ellroy</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.kaliber38.de/autoren/ellroy/ellroy.htm">Biographie auf kaliber .38</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.theguardian.com/books/2010/jan/09/james-ellroy-david-peace-conversation">James Ellroy and David Peace in conversation</a> auf <a href="The_Guardian" title="The Guardian">guardian.co.uk</a> (englisch)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=115485058">Literatur von und über James Ellroy</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.imdb.com/name/nm0255278/">James Ellroy</a> bei <a href="IMDb" title="IMDb">IMDb</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-kaliber-1"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-kaliber_1-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-kaliber_1-1">b</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-kaliber_1-2">c</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-kaliber_1-3">d</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-kaliber_1-4">e</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-kaliber_1-5">f</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-kaliber_1-6">g</a></sup></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.kaliber38.de/autoren/ellroy/ellroy.htm"><i>James Ellroy. Ein langer Weg nach Kansas City</i></a>, C. J. Schmidt, kaliber38.de, 2004, aufgerufen am 18. November 2012</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">James Ellroy: <i>Heimlich.</i> Ein Underground-Krimi. 1987, Ullstein Verlag, Frankfurt/Berlin, ISBN 3-548-10364-2 (Klappentext der deutschsprachigen Erstauflage)</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">James Ellroy: <i>Der Hilliker-Fluch. Meine Suche nach der Frau.</i> 2012. Ullstein Verlag, Berlin, ISBN 978-3-550-08843-8</span>
</li>
<li id="cite_note-goettin-4"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-goettin_4-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-goettin_4-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.welt.de/welt_print/kultur/article5931846/Bei-James-Ellroy-lieben-Rechte-eine-rote-Goettin.html"><i>Bei James Ellroy lieben Rechte eine „rote Göttin“</i></a>, <a href="Holger_Kreitling" title="Holger Kreitling">Holger Kreitling</a>, Welt, 21. Januar 2010</span>
</li>
<li id="cite_note-welt-140725077-5"><span class="mw-cite-backlink">↑ <sup><a href="#cite_ref-welt-140725077_5-0">a</a></sup> <sup><a href="#cite_ref-welt-140725077_5-1">b</a></sup></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Max Dax: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.welt.de/print/wams/kultur/article140725077/Es-war-eine-geile-Zeit.html"><i>„Es war eine geile Zeit“.</i></a> In: <i><a href="Die_Welt#Online-Ausgabe" title="Die Welt">welt.de</a>.</i> 10.&nbsp;Mai 2015,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 7.&nbsp;Oktober 2018</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AJames+Ellroy&amp;rft.title=%E2%80%9EEs+war+eine+geile+Zeit%E2%80%9C&amp;rft.description=%E2%80%9EEs+war+eine+geile+Zeit%E2%80%9C&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.welt.de%2Fprint%2Fwams%2Fkultur%2Farticle140725077%2FEs-war-eine-geile-Zeit.html&amp;rft.creator=Max+Dax&amp;rft.date=2015-05-10">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.telegraph.co.uk/culture/books/booknews/11048653/James-Ellroy-interview-for-Perfidia-I-have-a-penchant-for-the-extreme.html"><i>James Ellroy interview for Perfidia: ‘I have a penchant for the extreme’.</i></a> In: <i>The Telegraph.</i> 10.&nbsp;September 2014,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 5.&nbsp;Juli 2016</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AJames+Ellroy&amp;rft.title=James+Ellroy+interview+for+Perfidia%3A+%E2%80%98I+have+a+penchant+for+the+extreme%E2%80%99&amp;rft.description=James+Ellroy+interview+for+Perfidia%3A+%E2%80%98I+have+a+penchant+for+the+extreme%E2%80%99&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.telegraph.co.uk%2Fculture%2Fbooks%2Fbooknews%2F11048653%2FJames-Ellroy-interview-for-Perfidia-I-have-a-penchant-for-the-extreme.html&amp;rft.date=2014-09-10">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Frankfurter Allgemeine Quarterly Ausgabe 6, Frühjahr 2018, S. 142.</span>
</li>
<li id="cite_note-welt-138093349-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-welt-138093349_8-0">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite">Holger Kreitling: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article138093349/Der-Hoellenhund-macht-s-nochmal-spannend.html"><i>Breaking Bad 1941: James Ellroys neuer Krimi „Perfidia“.</i></a> In: <i><a href="Die_Welt#Online-Ausgabe" title="Die Welt">welt.de</a>.</i> 5.&nbsp;März 2015,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 7.&nbsp;Oktober 2018</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AJames+Ellroy&amp;rft.title=Breaking+Bad+1941%3A+James+Ellroys+neuer+Krimi+%E2%80%9EPerfidia%E2%80%9C&amp;rft.description=Breaking+Bad+1941%3A+James+Ellroys+neuer+Krimi+%E2%80%9EPerfidia%E2%80%9C&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.welt.de%2Fkultur%2Fliterarischewelt%2Farticle138093349%2FDer-Hoellenhund-macht-s-nochmal-spannend.html&amp;rft.creator=Holger+Kreitling&amp;rft.date=2015-03-05">&nbsp;</span></span>
</li>
</ol>
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<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Normdaten&nbsp;(Person): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/115485058">115485058</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/n84028884">n84028884</a></span> | <a href="Web_NDL_Authorities" title="Web NDL Authorities">NDL</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.ndl.go.jp/auth/ndlna/00438839">00438839</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/27090921/">27090921</a></span> | </div>
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